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DeepGreen startet gemeinsam mit fünf renommierten Verlagen in eine erweiterte Testphase

DeepGreen startet gemeinsam mit fünf renommierten Verlagen in eine erweiterte Testphase published on

Am 29.07.2019 fiel der Startschuss für eine erweiterte Testphase im Projekt DeepGreen, das Verlagspublikationen automatisiert an berechtigte Repositorien verteilen und damit die Open-Access-Zweitveröffentlichung in Deutschland vereinfachen will. Gemeinsam mit den Pilotverlagen S. Karger AG, SAGE Publications,  MDPI, Frontiers und De Gruyter- sowie 27 Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland – von der HAW Hamburg bis zur Universität Konstanz– zielt DeepGreen mit der erweiterten Testphase darauf ab, Erfahrungen für einen späteren Echtbetrieb zu sammeln. Der Fokus liegt hier einerseits auf der Verarbeitung umfangreicher Verlagsdatenlieferungen und andererseits auf der Bereitstellung dieser Daten für verschiedenste Repositoriensoftwaretypen (u.a. OPUS 4, DSpace, EPrints, MyCoRe). Außerdem soll in der Praxis erprobt werden, in welchem Umfang DeepGreen in einem zukünftigen Betrieb Kundensupport bereitstellen müsste.

S. Karger AG ist bereits seit 2016 enger Kooperationspartner im DeepGreen-Konsortium. Die Zeitschriften von S. Karger umfassen ein breites Spektrum der Gesundheitswissenschaften und beinhalten über 80 subskriptionsbasierte Zeitschriften und rund 20 Open-Access-Zeitschriften. DeepGreen wird die Artikel von S. Karger auf der lizenzrechtlichen Grundlage der Allianz- und Nationallizenzen den berechtigten Universitäten und Hochschulen zuordnen.

SAGE Publications  wurde 1965 von Sara Miller McCune gegründet, um die Wissensverbreitung und die Bildung einer weltweiten Community voranzutreiben. SAGE Publications publiziert jedes Jahr mehr als 1000 Zeitschriften und über 600 neue Bücher, die eine Vielzahl verschiedener Themenbereiche umfassen. Der Verlag bietet außerdem eine stetig wachsende Auswahl an Bibliotheksprodukten wie Archive, Daten, Fallstudien und Videos. Der größte Anteil von SAGE Publications liegt bei der Gründerin Sara Miller McCune. Nach ihrem Tod soll der Verlag in den Besitz einer gemeinnützigen Stiftung übergehen, auch um seine fortdauernde Unabhängigkeit zu sichern. Der Verlag hat Firmensitze in Los Angeles, London, New Delhi, Singapur, Washington DC und Melbourne. SAGE Publications unterstützt das Projekt DeepGreen ebenfalls seit 2016.

MDPI  ist ein wissenschaftlicher Open-Access-Verlag und seit 2017 Partner von DeepGreen. MDPI umfasst 205 Peer-Review Open-Access-Zeitschriften verschiedenster Themenbereiche. Alle Artikel werden unter einer CC-BY-Lizenz veröffentlicht und ohne Embargofrist frei zur Verfügung gestellt.

Frontiers  ist ein wissenschaftlicher Open-Access-Verlag mit 61 Zeitschriften, die ein Themenspektrum von 600 wissenschaftlichen Disziplinen umfassen. Die Artikel von Frontiers werden Peer-Reviewed und unter einer CC-BY-Lizenz frei zur Verfügung gestellt.

De Gruyter  ist ein wissenschaftlicher Verlag mit mehr als 700 Abonnement- und Open-Access-Zeitschriften aus insgesamt 29 Fachbereichen. Die Artikel von De Gruyter werden an Institutionen mit Allianz- und Nationallizenzverträgen verteilt.

Mit weiteren Verlagen werden Gespräche geführt.

DeepGreen ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Verbundprojekt. Beteiligt sind die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin, das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, die Bayerische Staatsbibliothek und die Verbünde Bibliotheksverbund Bayern und Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg.

Mehr Informationen zum Projekt DeepGreen finden Sie unter: https://deepgreen.kobv.de

Falls Sie genau wissen wollen, welche Institutionen am erweiterten Test von DeepGreen teilnehmen, dann finden Sie weitere Informationen hier

Berlin, Erlangen, Potsdam, München, Basel, Thousand Oaks (California), Lausanne 02.08.2019