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Betriebs- und Geschäftsmodell

Ziele der 2. Förderphase

Ziel ist der Entwurf eines Geschäftsmodells für einen bundesweit agierenden, automatisierten Service, der mittels DeepGreen-Datendrehscheibe zur langfristigen Sicherung und Bereitstellung der in Deutschland erscheinenden wissenschaftlichen Publikationen im Open Access beiträgt. Damit verbunden ist die rechtliche Ausgestaltung der Beziehung zwischen Verlagen, Repositorienbetreibern und den Betreibern von DeepGreen, um den Übergang in den regulären Betrieb auf eine belastbare rechtliche Grundlage zu stellen.

Das Arbeitspaket stößt den Übergang von prototypischer Umsetzung hin zu einem langfristigen Betrieb von DeepGreen an und schafft das dafür benötigte organisatorisch-funktionale Fundament. Neben der Eruierung der Anforderungen aller Akteure an einen Service „DeepGreen“ und einer intensiven Auseinandersetzung mit ähnlichen Services und deren Geschäftsmodellen müssen

  • die organisatorischen Abläufe und Verantwortlichkeiten definiert,
  • wichtige Workflows geklärt und eingebunden,
  • die finanzielle Nachhaltigkeit sowie
  • rechtliche Sicherheit des Angebotes gewährleistet werden.

Geprüft werden soll, ob und in welcher Form der DeepGreen-Betrieb kooperativ organisiert werden kann, indem notwendige technische und organisatorische Aufgaben auf verschiedene Einrichtungen verteilt werden.

Zum Zeitpunkt der Antragstellung liegen Dank der erfolgreichen ersten Projektphase erneut Letters of Intent vor: Neben den ursprünglichen Pilotpartnern Karger (https://www.karger.com) und SAGE (https://uk.sagepub.com) haben De Gruyter (https://www.degruyter.com) und BMJ (http://bmj.com/) eine enge Zusammenarbeit zugesagt.

 

Die Ausgestaltung der konkreten rechtlichen Rahmenbedingungen für den Servicebetrieb wird primär mit den Verlagen, die mit einem Letter of Intent bereits ihre Bereitschaft zur weiteren Kooperation über die prototypische Phase hinaus signalisiert haben, stattfinden. Dabei wird die Zusammenarbeit nach aktueller Einschätzung über individuelle Vereinbarungen gestaltet werden.

Erwünschte Ergebnisse nach der 2. Förderphase

Es entsteht ein umsetzungsreifes, organisatorisch-funktionales Konzept, inklusive konkreter Ausgestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Verlage, (Fach-)Repositorienbetreiber und Forschungsinformationssysteme, das alle Aspekte eines für die gesamte Bundesrepublik Deutschland funktionierenden Service (in Bezug auf die Umsetzung der Open-Access-Komponente in den Allianz-Lizenzen) abdeckt und das langfristige Angebot der DeepGreen-Datendrehscheibe für die Wissenschaftsgemeinschaft sichert. Die Unterzeichnung von langfristigen Vereinbarungen mit den Projektpartnerverlagen wird angezielt.

Zum Ende der Projektförderphase startet der Service DeepGreen bundesweit in einer Pilotphase zur automatischen Datenverteilung von Publikationen (zunächst fokussiert auf Allianz-Lizenzen).