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Verlagskommunikation

In Zusammenarbeit mit mehreren Pilotverlagen werden die Rahmenbedingungen für einen optimierten, systematischen Abruf der relevanten Publikationen von den Verlagsservern geschaffen. Ausgangspunkt sind dabei die bereits bestehenden Allianz- und Nationallizenzverträge, die zwar Rechte festgelegt haben, nicht aber die Methode zur Wahrnehmung dieser Rechte.

Mit Sage Publications (Link) und Karger (Link) konnten bereits zwei Verlage für die Mitarbeit in dem Projektvorhaben gewonnen werden. Die Zusagen beinhalten den intensiven Dialog über organisatorisch-technische Möglichkeiten der Datenlieferung seitens der Verlage.

Mit diesen und weiteren Pilotverlagen sollen Wege erarbeitet werden, wie das Publikationsaufkommen deutscher AutorInnen aus den zugriffsberechtigten öffentlich geförderten Wissenschaftseinrichtungen identifiziert, der jeweils relevanten Einrichtung zugeordnet und mit entsprechenden Metadaten ausgeliefert werden kann. Hierbei lassen sich ggf. auch etablierte Wege der Datenablieferung etwa an Europe PMC oder SCOAP3 nachnutzen. Es ist davon auszugehen, dass die Metadaten speziell mit Blick auf die Institution (Affiliation) der AutorInnen bei den Verlagen nicht optimiert bzw. durchgängig standardisiert sind. Deshalb sollten zunächst gewisse Unschärfen bezüglich der Vollständigkeit in Kauf genommen werden, da aufwändige Anpassungen der Daten auf Verlagsseite nicht realistisch sein dürften.

Die erzielten Ergebnisse sollen dann Eingang finden in eine mit den Pilotverlagen abgestimmte Mustervereinbarung, die im Rahmen des Arbeitspakets entworfen wird. Diese soll in den Kontext der Verhandlung von Allianz-Lizenzen zurückgespielt werden, aber auch über diesen spezifischen Lizenzierungszusammenhang hinaus Verwendung finden.