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Gesamtworkflow

Anhand von konkreten Anwendungsfällen (Use Stories) der im Projekt beteiligten Repositorienbetreiber werden die praktischen Workflows für DeepGreen modelliert. Schließlich wird für die softwaretechnische Umsetzung ein Flussdiagramm entwickelt.

Ein zentraler Punkt ist das Rechtemanagement. Es muss ein Verfahren gefunden werden, mit dem für alle Parteien dokumentiert wird, welche Bibliothek welche Dokumente abgerufen hat. Diese Informationen erleichtern die Arbeit für die Bibliothek, tragen aber im Wesentlichen für Verlage und Förderer zur gewünschten Transparenz bei. Idealtypisch kann für die betreffende Bibliothek die Auswahl der relevanten (neuen) Artikel optional um die bereits geholten reduziert werden. Die Konzepte zur Datenprüfung und -validierung sind ein wichtiger Bestandteil zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Verlagen. Wann welche Daten für wen freigegeben werden, wird durch die Modellierung transparent. Daneben werden alle anderen Workflows abgebildet, z.B. die Konzeption zur Übernahme vom Verlag und die Übergabe zu den Repositorien. Entsprechend einer prototypischen Entwicklung mit einem agilen Ansatz erfolgen Anforderungsbeschreibung und Softwareumsetzung parallel.

Aus der Perspektive der bibliothekarischen Repositorien muss der Importvorgang modelliert werden. Hier stellt sich die Frage, wie bereits vorhandene Publikationen (Preprints / reine Metadaten) gefunden und mit den entsprechenden Verlagspublikationen zusammengeführt werden können.