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Grünes Licht nach dem Expertenworkshop

Grünes Licht nach dem Expertenworkshop published on

Am 6. April richtete die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg im Rahmen von DeepGreen den angekündigten Expertenworkshop aus, der sich vornehmlich mit den Themenfeldern zur Metadaten- und Volltextlieferung befasste.

Der Workshop selbst war in zwei Sessions gegliedert, die jeweils die Herausforderungen auf Verlags- und Repositorienseite näher beleuchteten, um in abschließender gemeinsamer Diskussion mögliche Lösungen anzudenken. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit den ersten Entwurf des Metadatenschemas, mit den eingegangenen Kommentaren (siehe News vom 18. März 2016) zu diskutieren.

Verschiedene Standards und Formate, der Import der Metadaten und Volltexte von der Verlagsseite nach DeepGreen, sowie der daran anschließende Abruf durch Repositorien konnten dabei bereits im Vorfeld als zentrale Problemfelder identifiziert werden.

Die Verlagsumfrage, die mit vorläufigen Ergebnissen präsentiert werden konnte, zeigte u.a., dass Verlage Metadaten grundsätzlich in XML anbieten können, zum Teil wird auch schon mit Fulltext-XML gearbeitet.

Auf Abnehmerseite stellte sich heraus, dass die Nutzung von vorhandenen Standards und Normdaten zwar bevorzugt wird, jedoch eine Lücke bei der Verarbeitung von einigen Informationen, z.B. zu Embargofristen, besteht. Das DeepGreen Metadatenschema wird diese Funktion allerdings übernehmen können. Weiterhin wurde die Verwendung von ORCID für Autoren, FundRef für Affiliations und SWORD als Schnittstelle diskutiert.

Der Entwurf des Metadatenschemas von DeepGreen konnte zum Abschluss mit den bis dahin eingegangenen Kommentierungen noch einmal diskutiert werden. Dabei zeigte sich, dass insbesondere Pflichtfelder auf ein absolutes Minimum beschränkt sein sollten, um die nötige Flexibilität des Datenschemas zu gewährleisten. Dieses und weitere Ergebnisse werden im Augenblick eingearbeitet, sodass Mitte Mai eine überarbeitete Version des DeepGreen Metadatenschemas veröffentlicht werden kann.

Abschließend möchten wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die engagierte und konstruktive Diskussion danken.