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EconStor erhält Wiley-Artikel nun über die Open-Access-Datendrehscheibe DeepGreen

EconStor erhält Wiley-Artikel nun über die Open-Access-Datendrehscheibe DeepGreen published on

Durch die neue Kooperation zwischen DeepGreen und der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft werden wissenschaftliche Artikel aus dem Wiley-Verlag nun automatisch in dem wirtschaftswissenschaftlichen Fachrepositorium EconStor zweitveröffentlicht. Zugestellt werden nur fachlich relevante Artikel aus ausgewählten Zeitschriften aus dem Wiley-DEAL-Vertrag.

„EconStor leistet einen wichtigen Beitrag, wissenschaftliche Artikel einer breiten Leserschaft zugänglich zu machen. Durch die Einbindung relevanter Artikel, die im Rahmen unseres Vertrages mit Projekt DEAL publiziert wurden, erhöht sich deren Sichtbarkeit. Nach dem erfolgreichen Start unserer Partnerschaft mit DeepGreen im September 2020 freuen wir uns, dass wir die Open Access-Transformation in Deutschland mit einer weiteren Initiative unterstützen können,“ sagt Dr. Guido F. Herrmann, Managing Director und Vice President, Wiley-VCH GmbH.

Bisher gibt es, über DeepGreen hinaus, keine andere Datendrehscheibe in Europa, die es geschafft hat, den Kreis ihrer Datenabnehmer:innen über institutionelle Repositorien hinaus zu erweitern. EconStor ist eins von drei Fachrepositorien, das von DeepGreen profitiert.

Die Integration von Fachrepositorien bietet allen Beteiligten Vorteile – Verlage gewinnen mehr Reichweite für ihre Publikationen, Autor:innen gewinnen mehr Sichtbarkeit und für Nutzer:innen erhöht sich der Anteil frei verfügbarer Artikel in ihrer Disziplin.

Olaf Siegert, Leiter der Abteilung Publikationsdienste in der ZBW betont: „Wir freuen uns, dass jetzt fachlich relevante Artikel aus dem Wiley-DEAL auch über EconStor bereitgestellt werden. Dies unterstreicht die Rolle von Repositorien als Publikationsorte der Wissenschaftseinrichtungen bei der Sicherstellung der Open-Access-Transformation. Gerade wir als Fachrepositorium haben bereits jetzt eine starke Vernetzung in die Wirtschaftsforschung und werden von vielen Einrichtungen und Autor:innen zur Verbreitung ihrer Forschungsergebnisse genutzt. Die Artikel aus Transformationsverträgen sind dabei ein wichtiger Baustein in der weiteren Entwicklung. Es ist schön, dass DeepGreen uns hier aktiv unterstützt.“

DeepGreen wurde im Rahmen eines fünfjährigen DFG-Projektes entwickelt mit dem Ziel, Volltexte und Metadaten wissenschaftlicher Publikationen automatisiert an institutionelle und fachspezifische Open-Access-Repositorien zu liefern und damit die Open-Access-Transformation in Deutschland zu fördern. Das Projektkonsortium bestand aus dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg, der Bayerischen Staatsbibliothek, der Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin, dem Helmholtz Open Science Office der Helmholtz-Gemeinschaft und dem Bibliotheksverbund Bayern. Nach einer erweiterten Testphase startet DeepGreen im Juni 2021 mit acht Verlagen, 60 institutionellen und drei fachlichen Repositorien in einen Pilotbetrieb. In zwei Jahren sollen die organisatorisch-rechtlichen Grundlagen für den regulären Betrieb des nationalen Open-Access-Dienstes gelegt werden.

Mit der Integration von Fachrepositorien wurde ein weiterer Meilenstein im Projekt DeepGreen erreicht.

„Wir freuen uns über die Anbindung von EconStor. Die Datenlieferung an fachliche Open-Access-Repositorien ist ein Erfolg für DeepGreen und zeigt die Relevanz von Repositorien in der Open-Access-Transformation“, sagt Roland Bertelmann, Leiter des Helmholtz Open Science Office der Helmholtz-Gemeinschaft, das als Projektpartner in DeepGreen das zuständige Arbeitspaket verantwortet.

Zahlreiche Teilnehmende beim Kick-Off für die Zukunft von DeepGreen

Zahlreiche Teilnehmende beim Kick-Off für die Zukunft von DeepGreen published on

Am 02.03.2021 hat das virtuelle Kick-Off für die Zukunft von DeepGreen unter dem Titel Bisherige Erfolge und neue Ziele stattgefunden. Die Veranstaltung markiert sowohl den Abschluss des fünfjährigen DFG-Projektes als auch den Beginn des Pilotbetriebs von DeepGreen, der für die nächsten zwei Jahre aus Eigenmitteln des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg, der Bayerischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg getragen wird.

Die Veranstaltung ist auf großes Interesse gestoßen, teilgenommen haben 152 Vertreter:innen aus zahlreichen Universitäten, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Verlagen. Dabei haben uns die zahlreichen Anmeldungen aus Österreich besonders gefreut.

Nach einem Einführungsvortrag zum aktuellen Stand von DeepGreen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in fünf verschiedenen Themenräumen Fragen an die Projektbeteiligten und an DeepGreen-Anwender:innen zu stellen.

In Raum 1 haben Beate Rusch (KOBV) und Konstanze Söllner (FAU) Fragen zum Pilotbetrieb und zur Finanzierung von DeepGreen beantwortet. Es wurde verdeutlicht, dass im Rahmen des Pilotbetriebes DeepGreen sowohl funktional als auch hinsichtlich seiner Reichweite ausgebaut werden soll. Dabei können Bibliotheken schon jetzt unterstützen, indem sie aktiv testen und in Vorbereitung auf den Regelbetrieb bei Kolleg:innen in den Bibliotheken und Verbünden für den Dienst werben. Perspektivisch wird es eine Umlagefinanzierung geben müssen und in der Diskussion wurde angeregt, auch mit Verlagen über eine Re-Finanzierung zu sprechen.

In Raum 2 standen Hildegard Schäffler (BSB) und Regina Retter (BSB) zu Fragen rund um Verlage und Lizenztypen bereit. Auch hier wurde die große Bedeutung von grünem Open Access für viele Anwender:innen betont. Es besteht außerdem der Wunsch, dass DeepGreen die Abbildung personenbezogener Autor:innen-Rechte (nach dem Zweitveröffentlichungsrecht und nach Verlagspolicies) anstrebt. Die Teilnehmenden wünschen sich eine stärkere Beteiligung DeepGreens an der politischen Open-Access-Debatte, vor allem in Bezug auf grünen Open Access. Besonders spannend ist das unterschiedliche Interesse der Repositorien an großen und kleinen Verlagen. Repositorienbetreiber großer Institutionen haben vor allem Interesse an Lieferungen großer Verlage (Wiley, MDPI, Frontiers), denn durch die anfallenden Nacharbeiten bei kleineren Verlagslieferungen lohnt sich die Automatisierung dieser nicht so sehr. Für kleine Repositorien hingegen sind vor allem Kleinst-Verlage interessant.

In Raum 3 haben Stefan Lohrum (KOBV) und Julia Boltze (KOBV) Fragen zu technischen Funktionserweiterungen und –erweiterungswünschen beantwortet. Hier stand vor allem das Thema SWORD im Fokus. Die Teilnehmenden begrüßten die geplanten technischen Erweiterungen in Bezug auf SWORD sehr, wünschen sich aber zusätzlich eine bessere technische Dokumentation und Testdaten, um die SWORD-Anbindung unabhängig von den DeepGreen-Lieferungen testen zu können. Sie wünschen sich außerdem ein aktives Monitoring zum Status der angebundenen SWORD-Schnittstellen.Noch einmal betont wurde, dass die Anwender:innen in der Affiliationsdatei gern Negativ-Angaben machen wollen, sodass zukünftig also angegeben werden kann, von welchen Affiliationsangaben sie keine Artikellieferungen wollen.

In Raum 4 und 5 hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Gespräche mit Anwender:innen von DeepGreen zu führen. Hier standen Heinz Pampel (Helmholtz Open Science Office), Michaela Voigt (TU Berlin), Elisabeth Wünnerke (UB Duisburg-Essen), Frank Lützenkirchen (UB Duisburg-Essen), Markus Putnings (FAU) und Melanie Schreiber (HU Berlin) für Fragen zur Verfügung. Im Fokus stand der Dialog der Teilnehmenden über die Workflows bei der Nutzung von DeepGreen. So wurde z. B. diskutiert, wie Metadaten der Verlage kontrolliert und angereichert werden. Einige der bereits initiierten Weiterentwicklungen wurden deutlich begrüßt, insbesondere die Filterfunktion. Angeregt wurde außerdem, dass DeepGreen sich auch der Verteilung weiterer Publikationstypen wie Monographien und Konferenzbänden widmet. Zukünftig wünschen sich die Teilnehmenden möglichst vorhersehbare, transparente Ablieferungsrhythmen der Verlage. Diskutiert wurde außerdem der Umgang mit Early View Artikeln. Hier wünschen sich die Teilnehmenden eine bessere Kennzeichnung. Auch soll von DeepGreen-Seite herausgefunden werden, ob die Verlage in solchen Fällen nur die Early View Version schicken oder ob die Verlagsversion später noch nachgeliefert wird.  Der Austausch über die Praxis bei der Nutzung von DeepGreen wurde von mehreren Teilnehmenden als sehr positiv herausgehoben.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die spannenden Diskussionen in den Themenräumen und hoffen, Sie alle bei der nächsten Veranstaltung wieder begrüßen zu dürfen.

Die Folien zur Veranstaltung wurden auf Zenodo veröffentlicht: https://zenodo.org/record/4581246

Handreichung veröffentlicht: „DeepGreen: Open-Access-Transformation in der Informationsinfrastruktur – Anforderungen und Empfehlungen“

Handreichung veröffentlicht: „DeepGreen: Open-Access-Transformation in der Informationsinfrastruktur – Anforderungen und Empfehlungen“ published on

Zahlreiche Nutzungsfälle und die Beteiligung der Anwender:innen an einer umfangreichen Evaluation ermöglichten die CC BY-erschienene Publikation unter dem Titel „DeepGreen: Open-Access-Transformation in der Informationsinfrastruktur – Anforderungen und Empfehlungen“.
Diese Handreichung widmet sich ausführlich den unterschiedlichen Herausforderungen der Open-Access-Transformation, angefangen bei den rechtlichen Rahmenbedingungen, über die einzelnen Repositorientypen und ihren technischen Spezifikationen sowie dazugehörigen Workflowempfehlungen bis hin zu einem Perspektivteil.

Zugang unter: https://opus4.kobv.de/opus4-zib/frontdoor/index/index/searchtype/latest/docId/8150/start/2/rows/10

Kick-Off für die Zukunft von DeepGreen: bisherige Erfolge und neue Ziele

Kick-Off für die Zukunft von DeepGreen: bisherige Erfolge und neue Ziele published on

DeepGreen hat sich als innovativer Open-Access-Lieferdienst für deutsche Universitäten und Hochschulen etabliert. Wollen sie wissen, wie es nach der Projektzeit weitergeht?

Dann kommen Sie zum virtuellen Kick-Off des DeepGreen-Pilotbetriebs am 02.03.2021 von 10:00-12:00 Uhr und stellen Sie uns alle Ihre Fragen.

Gern berichten wir über das bisher Erreichte und unsere Zukunftspläne.

Nach einem Impulsvortrag treffen wir uns zu einem virtuellen Meet and Greet. Für Personen der Leitungsebenen stehen Beate Rusch (KOBV), Dr. Hildegard Schäffler (BSB) und Konstanze Söllner (FAU) zu Fragen rund um Finanzierung und Betriebsmodell Rede und Antwort.

Bitte melden Sie sich unter folgendem Link an:

https://deepgreen.kobv.de/cgi-bin/subscribe-deepgreen-2021.pl

Die Veranstaltung wird über Zoom und wonder.me stattfinden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wiley startet Kooperation mit DeepGreen zur Förderung von Open Access in Deutschland

Wiley startet Kooperation mit DeepGreen zur Förderung von Open Access in Deutschland published on

Die Zusammenarbeit automatisiert die Verteilung der von Wiley im Rahmen der Projekt DEAL-Vereinbarung veröffentlichten Daten an deutsche Open-Access-Repositorien.

Hoboken, N.J. und München, Deutschland – 29. September 2020 – John Wiley and Sons Inc. (NYSE:JWa) (NYSE:JWb) und das Open-Access-Projekt DeepGreen haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um Forschungsergebnisse, die im Rahmen der Wiley/Projekt DEAL-Vereinbarung veröffentlicht wurden, deutschlandweit an Open-Access-Repositorien zu verteilen.

Seit heute können mehr als 500 deutsche akademische Einrichtungen, die am Projekt DEAL-Abkommen teilnehmen, automatisiert Volltext-PDF und Metadaten der im Rahmen der Vereinbarung veröffentlichten Artikel über den DeepGreen-Router erhalten. Die erste der geplanten halbjährlichen Datenlieferungen enthält alle in 2019 publizierten, verifizierten Open-Access-Artikel der Wiley/Projekt DEAL-Vereinbarung. Diese und weitere Lieferungen sind auf diejenigen Einrichtungen beschränkt, die an Projekt DEAL teilnehmen.

Das Projekt DeepGreen wurde 2016 ins Leben gerufen und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ziel des Projekts ist es, Volltexte und Metadaten wissenschaftlicher Publikationen automatisiert an institutionelle und fachspezifische Open-Access-Repositorien zu liefern und so die Open-Access-Transformation in Deutschland zu fördern.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Wiley“, sagt Beate Rusch, Leiterin des DeepGreen-Projekts. „Sie bedeutet eine Erleichterung für zahlreiche Repositorien, die im Moment Wiley-Artikel einzeln von Hand einpflegen.“

Wiley und Projekt DEAL unterzeichneten im Januar 2019 die erste bundesweite Open-Access-Vereinbarung in Deutschland. Initiiert von der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen können korrespondierende AutorInnen aus mehr als 800 Projekt DEAL-Institutionen ihre Forschungs- und Übersichtsartikel in mehr als 1.600 Wiley-Zeitschriften Open Access veröffentlichen und das Copyright an ihren Artikeln behalten. Darüber hinaus haben WissenschaftlerInnen Zugang zu allen Inhalten des gesamten Wiley-Zeitschriftenportfolios.

„Wir freuen uns sehr, dass Wiley und DeepGreen Open-Access-Inhalte, die im Rahmen der Projekt DEAL-Vereinbarung veröffentlicht werden, für jede Institution in Deutschland leicht zugänglich machen können“, sagt Dr. Guido F. Herrmann, VP und Geschäftsführer der Wiley-VCH GmbH. „Dies ist nur ein Beispiel für die Vorteile von Open Access: Institutionen können ihre Forschungsergebnisse präsentieren und dauerhaft dokumentieren, sodass alle direkt vom Repositorium aus darauf zugreifen können.“

Über ein Matching-Verfahren weist der DeepGreen-Router Forschungsarbeiten aus hybriden und goldenen Open-Access-Zeitschriften automatisch den jeweiligen Institutionen zu. Die Zusammenarbeit zwischen Wiley und DeepGreen erstreckt sich über den gesamten Zeitraum der Wiley/Projekt DEAL-Vereinbarung von 2019 bis 2021 und wurde in enger Abstimmung mit der MPDL Services GmbH etabliert, die für Projekt DEAL als Betreibergesellschaft der Vereinbarung fungiert.

Wiley Partners with DeepGreen Project to Enhance Open Access in Germany

Wiley Partners with DeepGreen Project to Enhance Open Access in Germany published on

Collaboration automates distribution of data published by Wiley under Projekt DEAL to German open access repositories

Hoboken, N.J and Munich, Germany—September 29, 2020— John Wiley and Sons Inc. (NYSE:JWa) (NYSE:JWb) and the open access project DeepGreen signed a collaboration agreement to distribute research published under the Wiley/Projekt DEAL agreement to open access repositories throughout Germany.

Starting today, more than 500 German academic institutions participating in Projekt DEAL can automatically receive full text PDF and metadata of the articles published under the agreement via the DeepGreen router. The first of the planned semi-annual data deliveries contains all 2019 approved open access articles published under the Wiley/Projekt DEAL agreement. These and subsequent deliveries are limited to those member institutions who have signed up to Projekt DEAL.

The DeepGreen project, which has been in existence since 2016 and is funded by the German Research Foundation (DFG), aims to promote open access transformation by automating the delivery of full-text and metadata of scientific publications to institutional and subject-specific open access repositories.

“We are thrilled to start cooperating with Wiley,” said Beate Rusch, head of the DeepGreen project. “This collaboration will help a large number of repositories which are at the moment manually indexing Wiley journal articles one by one.”

Wiley and Projekt DEAL signed a landmark agreement in January 2019—the first nationwide open access deal in Germany. Initiated by the Alliance of German Science Organizations, corresponding authors from more than 800 Projekt DEAL institutions may publish their primary research and review articles open access in more than 1,600 Wiley journals, retaining copyright of their works and access to content from Wiley’s entire journals portfolio.

“We’re very pleased that Wiley and DeepGreen can make open access content published under the Projekt DEAL agreement easily available to each institution in Germany,” said Dr. Guido F. Herrmann, VP and Managing Director, Wiley-VCH GmbH. “This is just one example of the advantages of open access, in which institutions get to showcase and keep a permanent record of their institution’s research for everyone to use directly from their repository.”

Using a matching process, the DeepGreen router automatically allocates research papers to the institutions of their origin from hybrid and gold open access journals. The cooperation between Wiley and DeepGreen covers all years of the DEAL agreement from 2019 to 2021. The cooperation between Wiley and DeepGreen was established in close coordination with the MPDL Services GmbH who is representing Projekt DEAL as the operating entity of the agreement.

Weitere Repositorien starten in die erweiterte Testphase des DFG-Projektes DeepGreen

Weitere Repositorien starten in die erweiterte Testphase des DFG-Projektes DeepGreen published on

Ende Juli 2019 fiel der Startschuss für die erweiterte Testphase des DFG-Projektes DeepGreen, nun konnte der Teilnehmerkreis der wissenschaftlichen Einrichtungen um 23 Institutionen erweitert werden. Seit dem 17. Oktober 2019 wird die DeepGreen-Datendrehscheibe nun insgesamt von 50 Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland getestet. In dem Projekt DeepGreen wird eine automatisierte Lösung entwickelt, um Verlagspublikationen an lizenzberechtigte Repositorien zu verteilen und so die Zweitveröffentlichung für Wissenschaftler*innen und Bibliotheken in Deutschland zu vereinfachen. 

Gemeinsam mit den Bibliotheken als Betreiber der Repositorien beteiligen sich fünf Verlage an der erweiterten Testphase. Die Publikationen der Verlage S. Karger AG, SAGE Publications und De Gruyter werden auf der rechtlichen Grundlage der DFG-geförderten Allianz- und Nationallizenzen von der DeepGreen-Datendrehscheibe an Repositorien verteilt. Zusätzlich wird die Zuordnung von Gold Open-Access-Artikeln mit den Verlagen Frontiers und MDPI erprobt.
Mit weiteren Verlagen ist die Projektgruppe im intensiven Diskurs.  

Ziel der erweiterten Testphase ist es, Erfahrungen in Bezug auf umfangreiche Datenlieferungen der Verlage zu sammeln und den Umgang mit verschiedenen Repositoriensoftwaretypen (u.a. OPUS4, DSpace, EPrints, MyCoRe) zu testen.

DeepGreen ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Verbundprojekt. Beteiligt sind die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin, das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, die Bayerische Staatsbibliothek und die Verbünde Bibliotheksverbund Bayern und Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg.


Eine Liste aller Institutionen, die am erweiterten Test teilnehmen, finden Sie hier.

Berlin, Erlangen, Potsdam, München 21.10.2019

DeepGreen starts an advanced test phase with five renowned publishers

DeepGreen starts an advanced test phase with five renowned publishers published on

On 29.07.2019 DeepGreen started into an advanced test phase with the publishing partners S. Karger AG, SAGE Publishing, MDPI, Frontiers and De Gruyter, as well as 27 universities from all over Germany, from Hamburg University of Applied Sciences to University of Konstanz. DeepGreen aims at lowering the barriers for open access publishing by automatically delivering metadata and full text publications from participating publishers to authorized repositories at German universities. In preparation for a later live operation, the advanced test phase aims at gaining experience with extensive data deliveries from publishers and also handling different repository software (including OPUS4, DSpace, EPrints, MyCoRe). Furthermore, the extent to which support must be provided will be tested in practice.

S. Karger AG  has been a close cooperation partner of the DeepGreen consortium since 2016. S. Karger has more than 80 subscription-based and around 20 open access journals covering a wide spectrum in health science. DeepGreen will assign S. Karger articles to authorized institutions on the legal basis of German alliance and national licenses.

SAGE Publishing  was founded by Sara Miller McCune in 1965 to support the dissemination of usable knowledge and educate a global community. SAGE publishes more than 1,000 journals and over 600 new books each year, spanning a wide range of subject areas. Our growing selection of library products includes archives, data, case studies and video. SAGE remains majority owned by our founder and after her lifetime will become owned by a charitable trust that secures the company’s continued independence. Principal offices are located in Los Angeles, London, New Delhi, Singapore, Washington DC and Melbourne. SAGE Publishing has been a close cooperation partner of DeepGreen since 2016.

MDPI  is a scientific open access publisher and has been a partner of DeepGreen since 2017. MDPI comprises 205 peer-reviewed journals of various disciplines. All articles are published under a CC-BY license and are freely available without embargo period.

Frontiers  is a scientific open access publisher with 61 journals of over 600 academic disciplines. All articles are peer-reviewed and published freely available under CC-BY license.

De Gruyter  is an academic publisher with more than 700 subscription-based and open access journals of 29 disciplines. Articles provided by De Gruyter will be assigned to institutions with German alliance and national licenses.

There is promising communication with other publishers.

DeepGreen is funded by the German Research Foundation and the consortium comprises six institutions: the Cooperative Library Network Berlin-Brandenburg, Bavarian State Library, Bavarian Library Network, University Library of the Technische Universität Berlin, University Library of Erlangen-Nuremberg and the Helmholtz Open Science Coordination Office at the GFZ German Research Centre for Geosciences.

For more information about DeepGreen: https://deepgreen.kobv.de

If you would like to know in more detail which institutions take part in the advanced test phase of DeepGreen, you can find more information here

Berlin, Erlangen, Potsdam, Munich, Basel, Thousand Oaks (California), Lausanne 02.08.2019

DeepGreen startet gemeinsam mit fünf renommierten Verlagen in eine erweiterte Testphase

DeepGreen startet gemeinsam mit fünf renommierten Verlagen in eine erweiterte Testphase published on

Am 29.07.2019 fiel der Startschuss für eine erweiterte Testphase im Projekt DeepGreen, das Verlagspublikationen automatisiert an berechtigte Repositorien verteilen und damit die Open-Access-Zweitveröffentlichung in Deutschland vereinfachen will. Gemeinsam mit den Pilotverlagen S. Karger AG, SAGE Publications,  MDPI, Frontiers und De Gruyter- sowie 27 Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland – von der HAW Hamburg bis zur Universität Konstanz– zielt DeepGreen mit der erweiterten Testphase darauf ab, Erfahrungen für einen späteren Echtbetrieb zu sammeln. Der Fokus liegt hier einerseits auf der Verarbeitung umfangreicher Verlagsdatenlieferungen und andererseits auf der Bereitstellung dieser Daten für verschiedenste Repositoriensoftwaretypen (u.a. OPUS 4, DSpace, EPrints, MyCoRe). Außerdem soll in der Praxis erprobt werden, in welchem Umfang DeepGreen in einem zukünftigen Betrieb Kundensupport bereitstellen müsste.

S. Karger AG ist bereits seit 2016 enger Kooperationspartner im DeepGreen-Konsortium. Die Zeitschriften von S. Karger umfassen ein breites Spektrum der Gesundheitswissenschaften und beinhalten über 80 subskriptionsbasierte Zeitschriften und rund 20 Open-Access-Zeitschriften. DeepGreen wird die Artikel von S. Karger auf der lizenzrechtlichen Grundlage der Allianz- und Nationallizenzen den berechtigten Universitäten und Hochschulen zuordnen.

SAGE Publications  wurde 1965 von Sara Miller McCune gegründet, um die Wissensverbreitung und die Bildung einer weltweiten Community voranzutreiben. SAGE Publications publiziert jedes Jahr mehr als 1000 Zeitschriften und über 600 neue Bücher, die eine Vielzahl verschiedener Themenbereiche umfassen. Der Verlag bietet außerdem eine stetig wachsende Auswahl an Bibliotheksprodukten wie Archive, Daten, Fallstudien und Videos. Der größte Anteil von SAGE Publications liegt bei der Gründerin Sara Miller McCune. Nach ihrem Tod soll der Verlag in den Besitz einer gemeinnützigen Stiftung übergehen, auch um seine fortdauernde Unabhängigkeit zu sichern. Der Verlag hat Firmensitze in Los Angeles, London, New Delhi, Singapur, Washington DC und Melbourne. SAGE Publications unterstützt das Projekt DeepGreen ebenfalls seit 2016.

MDPI  ist ein wissenschaftlicher Open-Access-Verlag und seit 2017 Partner von DeepGreen. MDPI umfasst 205 Peer-Review Open-Access-Zeitschriften verschiedenster Themenbereiche. Alle Artikel werden unter einer CC-BY-Lizenz veröffentlicht und ohne Embargofrist frei zur Verfügung gestellt.

Frontiers  ist ein wissenschaftlicher Open-Access-Verlag mit 61 Zeitschriften, die ein Themenspektrum von 600 wissenschaftlichen Disziplinen umfassen. Die Artikel von Frontiers werden Peer-Reviewed und unter einer CC-BY-Lizenz frei zur Verfügung gestellt.

De Gruyter  ist ein wissenschaftlicher Verlag mit mehr als 700 Abonnement- und Open-Access-Zeitschriften aus insgesamt 29 Fachbereichen. Die Artikel von De Gruyter werden an Institutionen mit Allianz- und Nationallizenzverträgen verteilt.

Mit weiteren Verlagen werden Gespräche geführt.

DeepGreen ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Verbundprojekt. Beteiligt sind die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin, das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, die Bayerische Staatsbibliothek und die Verbünde Bibliotheksverbund Bayern und Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg.

Mehr Informationen zum Projekt DeepGreen finden Sie unter: https://deepgreen.kobv.de

Falls Sie genau wissen wollen, welche Institutionen am erweiterten Test von DeepGreen teilnehmen, dann finden Sie weitere Informationen hier

Berlin, Erlangen, Potsdam, München, Basel, Thousand Oaks (California), Lausanne 02.08.2019

DeepGreen auf der ASpB-Tagung in FFM

DeepGreen auf der ASpB-Tagung in FFM published on

Bei der 37. Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V. (ASpB), 4.-6.09.2019 in Frankfurt am Main, sind wir am 06.09.2019 mit dem Vortrag „DeepGreen – Der Grüne-Soßen-Lieferdienst“ vertreten. Referent ist Markus Putnings (FAU).
Abstract eingereicht am 17.06.2019 Abstract.doc